• Herz-Jesu-Kirche, Duisburg-Neumühl
  • Bürgerhaus "Zum Weißen Raben", Rheinberg
  • Rathaus Promenade, Neuss
  • Pfarrkirche St. Michael, Duisburg Meiderich
  • Villa, Moers
  • Namen-Jesu-Kirche, Bonn
  • Rathausgebäude Burgplatz, Düsseldorf
  • Basilika St. Ludgerus, Essen-Werden
  • Folkwang Universität der Künste, Essen-Werden
  • Rathausturm, Duisburg
  • Amtsgericht, Oberhausen
  • Amtsgericht, Duisburg-Ruhrort
  • Stadtmauer, Duisburg
  • Abtei Hamborn, Duisburg

Namen-Jesu-Kirche . Bonn

Sanierung

Die  Namen-Jesu-Kirche wurde Ende des 17. Jh. als Jesuitenkirche erbaut und befindet sich inmitten der Bonner Altstadt. Zu napoleonischer Zeit als Pferdestall zweckentfremdet, diente sie danach einige Zeit als Sakralraum des Jesuitengymnasiums und später vor dem 2. Weltkrieg als Pfarrkirche der Alt-Katholischen Gemeinde. Nach Kriegsschäden und Wiederaufbau wurde die Kirche zuletzt als Hochschulkirche des Erzbistums Köln genutzt. Die Giebelfassade ist reich in barocker Formgebung gegliedert und wird von 2 Türmen mit Welscher Haube flankiert. Im Innern überrascht die dreischiffige Kirche mit gotischen Formen, Kreuzrippengewölbe sowie einer prägnanten farbigen Ausmalung, die im Zuge der Wiederaufbauphase nach dem 2. Weltkrieg anhand von Befunden rekonstruiert wurde.
Die Kirche gilt als einer der letzten Kirchenbauten, den die Jesuiten der niederrheinischen Ordensprovinz im 17. Jh. im sog. Jesuitenstil (oder Jesuitengotik) ausführten und der Barockzeit entsprechend ausstatteten. Typisch ist der Rückgriff auf gotische Formen in Verbindung mit barocken Elementen. Die Barockfassade gilt als eine der Bedeutendsten im Rheinland. Nach umfassender Sanierung soll sie zukünftig wieder von der Alt-katholischen Gemeinde genutzt werden.

HOAI

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Maßnahmen

Aufstellung einer Nachtrags-EW-Bau (Aufstellen und kostenmäßiges Erfassen des Sanierungsbedarfes, Nutzungsanpassungen), denkmalrechtliche Abstimmung des Konzeptes, Entwurf (u. a. Glaswindfang)