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Stadtmauer . Duisburg

Dokumentation, Sicherung & Restaurierung der mittelalterlichen Stadtmauer

Duisburgs Stadtmauer gilt trotz der erheblichen Substanzverluste nach dem 2. Weltkrieg und Abrissen in den 1960er Jahren als eine der ältesten in diesem Umfang erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauern in Deutschland. Die Mauerreste verteilen sich in unterschiedlichen Längen - z. T. auch fragmentarisch - auf einer Gesamtlänge von ca. 2,7 km im Stadtraum und bestehen überwiegend aus Tuff- oder Backstein. Insgesamt sind ca. 670 m Mauer erhalten - Natursteinverwitterung und -zerfall sind überall weit fortgeschritten. Im Rahmen von ersten Sicherungsmaßnahmen (Teilabschnitt "Am Kuhlenwall") wurde 2006 eine umfangreiche Studie zum Schadenszustand der Natursteine erstellt. Bei den Tuffsteinen handelt es sich hier z. T. noch um die originale Bausubstanz (Römertuff).  Im Sommer 2006 wurde der Ist-Zustand der gesamten oberirdisch noch erhaltenen Mauerfragmente begutachtet. Ziel der Maßnahme war die Entwicklung eines Konzeptes für eine in Zukunft gezielte bauliche Unterhaltung der gesamten Stadtmauer gemäß eines einheitlichen denkmalgerechten Qualitätsstandard. Das Konzept konnte erfolgreich durchgesetzt werden - mit den ersten Restaurierungsmaßnahmen wurde 2009 begonnen. Die Baumaßnahmen an den einzelnen Mauerabschnitten werden Bauabschnitten durchgeführt, durch das Land NRW und seit 2015 durch das Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes gefördert.

Objekt

Stadtmauer, Bau- und Bodendenkmal 12./13. Jh.

Auftraggeber

Stadt Duisburg, Amt für Stadtentwicklung und Projektsteuerung

Mauerwerk

6.370 qm

Zeitraum

2005 - 2015
2016: 7. und 8. BA in Arbeit